
ntv Neue Corona-Variante Cicada: Symptome & Stratus
Die Omikron-Sublinie Cicada (BA.3.2) breitet sich seit Ende Oktober 2025 in Deutschland aus und hat innerhalb weniger Wochen einen Anteil von rund 30 Prozent erreicht. Parallel dazu dominiert die Rekombinante Stratus (XFG) mit Anteilen von bis zu 71 Prozent, während Nimbus (NB.1.8.1) besonders zu Jahresbeginn 2026 für 64 Prozent der Infektionen sorgte.
Dominante Varianten in Deutschland (Saison 2025/2026): Nimbus 64 % | Stratus 65–71 % | Cicada 30 %
Cicada (BA.3.2)
Stratus (XFG)
- Herkunft: Südostasien, erste Berichte Anfang Juli 2025
- Rekombination aus LF.7 und LP.8.1.2
- Dominant in Deutschland nach rund drei Monaten
- Anteil RKI: 65–71 Prozent (je nach Zeitraum)
- Quelle: n-tv, Apotheken Umschau
Nimbus (NB.1.8.1)
- Früheste häufige Variante 2026 in Deutschland
- Anteil RKI: 64 Prozent (April 2026)
- Typisch: rasierklingenartige Halsschmerzen
- Vermehrung vermutlich im Halsraum
- Quelle: Apotheken Umschau
Zentrale Fakten zu den Corona-Varianten
| Variante | Erster Nachweis | Dominanz in DE | Hauptsymptome |
|---|---|---|---|
| Cicada (BA.3.2) | July 2025 (Südafrika) | Rund 30 % (Dezember 2025) | Halsschmerzen, Husten, Fieber, Müdigkeit |
| Stratus (XFG) | Juli 2025 (Südostasien) | 65–71 % | Heiserkeit, Halsschmerzen, Fieber, trockener Husten, Durchfall |
| Nimbus (NB.1.8.1) | Frühjahr 2026 | 64 % (April 2026) | Rasierklingenartige Halsschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit |
Welche Symptome hat die neue Corona-Variante?
Die aktuellen Corona-Varianten ähneln in ihren Grundsymptomen den seit Omikron bekannten Verläufen. Zu den häufigsten Anzeichen gehören Fieber, Abgeschlagenheit, Husten, Halsschmerzen, eine laufende Nase sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Die Ausprägung variiert je nach Variante und individuellem Immunschutz.
Typische Anzeichen
Bei Stratus (XFG) berichten Betroffene besonders häufig über Heiserkeit und ein schmerzhaftes Kratzen im Hals, das von Experten als rasierklingenartig beschrieben wird. Daneben treten Fieber, trockener Husten, Müdigkeit und gelegentlich Durchfall auf. Wenig typisch für diese Variante ist ein Verlust des Geruchssinns.
„Es könnte sein, dass sich diese Viren besonders im Halsraum vermehren. So würden sich dort eventuell gehäuft auftretende Halsschmerzen erklären lassen.”
— Henning Grüll, Virologe
Bei Nimbus (NB.1.8.1) stehen ebenfalls starke Halsschmerzen im Vordergrund, die aufgrund der предполагаемого verstärkten Vermehrung im Rachenraum besonders unangenehm empfunden werden. Die Symptome werden von einigen Betroffenen als schlimmer als bei früheren Varianten beschrieben.
Aktuelle Symptome bei Cicada
Die Cicada-Variante (BA.3.2) zeigt weitgehend milde Verläufe, die typischen Omikron-Symptomen ähneln: Halsschmerzen, Husten, Fieber, Müdigkeit und gelegentlich Geruchsverlust. Die Variante hat zahlreiche Mutationen im Spike-Protein angesammelt – bis zu 75 Veränderungen gegenüber dem ursprünglichen BA.3-Stamm.
Die Impfstoffwirksamkeit könnte durch die hohe Anzahl an Spike-Mutationen reduziert sein. Experten raten dennoch zur Impfung, da ein weniger passender Impfstoff das Virus lediglich etwas später erkennt.
Ist Heiserkeit ein aktuelles Corona-Symptom?
Ja, Heiserkeit zählt zu den typischen Symptomen der aktuell zirkulierenden Varianten – insbesondere bei Stratus. Betroffene berichten über ein schmerzhaftes Kratzen im Hals, das sich als besonders unangenehm erweist. Die Heiserkeit tritt oft gemeinsam mit trockenem Husten und Halsschmerzen auf.
Dauer und Behandlung
Die Symptome dauern in der Regel sieben bis vierzehn Tage an, wobei die Intensität individuell unterschiedlich ausfällt. Bei anhaltenden Beschwerden oder Atemnot sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie merke ich den Unterschied zwischen Grippe und Corona?
Die Symptome von Grippe und Corona überschneiden sich stark – beide Erkrankungen können Fieber, Husten, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit verursachen. Einige Unterschiede können Hinweise geben:
- Starker Geruchs- oder Geschmacksverlust spricht eher für Corona
- Starke Halsschmerzen und Heiserkeit treten häufiger bei Stratus auf
- Durchfall ist bei Corona-Varianten öfter dokumentiert als bei Grippe
Eine sichere Unterscheidung ist ohne Test nicht möglich. Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Schnelltest oder ein PCR-Test.
Schnelltests erkennen Nimbus, Stratus und Cicada zuverlässig, da das Nukleokapsid-Protein bei allen drei Varianten kaum verändert ist.
Wie gefährlich ist die neue COVID-19-Variante?
Nach aktuellem Kenntnisstand gehen von den Varianten Stratus, Nimbus und Cicada kein erhöhtes Risiko für die öffentliche Gesundheit aus. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und das Robert Koch-Institut beobachten die Entwicklung, stufen die Varianten aber nicht als besorgniserregend ein.
„Dominante Varianten setzen sich deshalb durch, weil sie dem Immunsystem besser ausweichen können als andere Varianten. Das bedeutet nicht, dass sie automatisch gefährlicher sind.”
— Specht, Experte für Infektionskrankheiten
Risikobewertung
Stratus gilt als hochansteckend, verursacht aber überwiegend milde Verläufe. Nimbus und Cicada folgen diesem Muster. Schwere Verläufe treten vor allem bei Risikopatienten und ungeimpften Personen auf. Impfungen schützen weiterhin zuverlässig vor schweren Erkrankungen.
Wie lange dauert die aktuelle Covid-Erkrankung?
Die durchschnittliche Erkrankungsdauer bei den aktuellen Varianten beträgt etwa ein bis zwei Wochen für milde Verläufe. Bei älteren Menschen oder Risikopatienten kann die Genesung länger dauern.
Krankheitsverlauf
Typischerweise beginnt die Erkrankung mit Halsschmerzen und Abgeschlagenheit, gefolgt von Fieber und Husten. Bei den meisten Betroffenen klingen die Symptome nach sieben bis zehn Tagen ab. Anhaltende Beschwerden wie Husten oder Müdigkeit können mehrere Wochen anhalten.
Ansteckendheitsdauer
Infizierte sind etwa zwei Tage vor bis fünf Tage nach Symptombeginn am ansteckendsten. Bei immungeschwächten Personen kann die Virusausscheidung länger dauern.
Wie lange sollte ich zu Hause bleiben, wenn ich positiv auf COVID getestet wurde?
Bei einem positiven Testergebnis wird empfohlen, sich zu Hause zu isolieren und den Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden. Die aktuellen Empfehlungen sehen eine Isolationszeit von mindestens fünf Tagen vor, wobei die Dauer von der Symptomfreiheit abhängt.
Personen mit Atemwegssymptomen sollten bis 48 Stunden nach Abklingen des Fiebers zu Hause bleiben. Bei Kontakt mit Risikopatienten ist besondere Vorsicht geboten.
Welche Anzeichen von Corona gibt es heute?
Die aktuell zirkulierenden Corona-Varianten zeigen ein breites Spektrum an Symptomen, das von milden Erkältungszeichen bis zu stärkeren Beschwerden reicht. Die häufigsten Anzeichen sind:
- Halsschmerzen (besonders bei Stratus und Nimbus)
- Trockener Husten
- Fieber
- Abgeschlagenheit und Müdigkeit
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Laufende Nase
- Gelegentlich Durchfall
Die drei dominanten Corona-Varianten in Deutschland verursachen überwiegend milde Verläufe. Stratus dominiert mit ansteckenden Halsschmerzen, Nimbus sorgt für 64 Prozent der Infektionen zu Jahresbeginn, und Cicada breitet sich trotz vieler Mutationen moderat aus. Impfungen schützen weiterhin vor schweren Verläufen.
Zeitlicher Überblick: Die Varianten in Deutschland
Seit February 2026 zirkuliert die Cicada-Variante zunächst unbemerkt weltweit. Im Juli 2025 taucht Stratus in Südostasien auf und erreicht Deutschland innerhalb von drei Monaten. Bis Ende July 2025 macht Stratus 71 Prozent der Infektionen aus. Cicada wird Ende Oktober 2025 erstmals in Deutschland nachgewiesen und erreicht bis Anfang Dezember 2025 einen Anteil von 30 Prozent.
| Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| February 2026 | Cicada erstmals in Südafrika nachgewiesen |
| Juli 2025 | Stratus: erste Berichte aus Südostasien |
| Ende Oktober 2025 | Cicada erstmals in Deutschland festgestellt |
| 5. Dezember 2025 | WHO stuft Cicada als „Variante unter Beobachtung” ein |
| Februar 2026 | Cicada in 23 Ländern nachgewiesen |
| February 2026 | Nimbus für 64 % der Infektionen verantwortlich |
| Ende February 2026 | Stratus bei 71 % Dominanz |
Die rasante Ausbreitung von Stratus zeigt, wie schnell sich Varianten mit Immunausweichung durchsetzen können. Die Daten des Robert Koch-Instituts belegen die Dominanz dieser Rekombinante über weite Strecken der Erkältungssaison 2025/2026.
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Die Cicada-Variante BA.3.2 breitet sich in Deutschland aus und zeigt Symptome ähnlich denen der neuen Omikron-Subvarianten 2025 wie Stratus und Nimbus.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Cicada-Variante?
Cicada (BA.3.2) ist eine Omikron-Sublinie mit 70 bis 75 Spike-Mutationen. Sie wurde erstmals November 2024 in Südafrika nachgewiesen und hat sich seitdem international verbreitet. In Deutschland erreichte sie im Dezember 2025 einen Anteil von rund 30 Prozent.
Warum steigen die Corona-Zahlen?
Die aktuellen Varianten – insbesondere Stratus – können dem Immunsystem besser ausweichen als frühere Stämme. Dies führt zu höheren Infektionsraten, auch bei Geimpften und Genesenen. Die kalte Jahreszeit begünstigt zusätzlich die Übertragung.
Welche Schutzmaßnahmen bei neuen Varianten?
Die etablierten Maßnahmen bleiben wirksam: Händewaschen, Abstandhalten bei Symptomen, Lüften in Innenräumen. Bei hohem Infektionsgeschehen kann das Tragen von Masken in Gedränge sinnvoll sein. Impfungen schützen weiterhin vor schweren Verläufen.
Ändern sich Impfempfehlungen?
Die Ständige Impfkommission passt Empfehlungen bei Bedarf an neue Varianten an. Aktuell wird die Auffrischungsimpfung insbesondere Risikogruppen empfohlen. Die vorhandenen Impfstoffe bieten weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen, auch wenn die Schutzwirkung vor Ansteckung reduziert sein kann.
Wie testet man auf neue Varianten?
Standard-Schnelltests erkennen alle aktuellen Varianten zuverlässig, da das Nukleokapsid-Protein kaum verändert ist. Für eine variantenspezifische Analyse ist ein PCR-Test mit nachfolgender Genomsequenzierung erforderlich, wie sie das Robert Koch-Institut durchführt.
Sind Masken noch nötig?
Das Tragen von Masken ist in Deutschland nicht mehr verpflichtend, kann aber in bestimmten Situationen sinnvoll sein – etwa bei Kontakt mit Risikopatienten oder in stark besuchten Innenräumen während hoher Infektionszahlen.
Wie wirkt sich Stratus aus?
Stratus (XFG) verursacht typischerweise starke Halsschmerzen und Heiserkeit, begleitet von Fieber und trockenem Husten. Die Variante ist hochansteckend, führt aber bei den meisten Menschen zu milden Verläufen. Schwere Erkrankungen sind selten.
Unterschied zu früheren Varianten?
Die aktuellen Varianten unterscheiden sich von früheren Stämmen durch ihre Immunausweichung und leicht veränderte Symptommuster. Starker Geruchsverlust ist seltener geworden, während Halsschmerzen und Heiserkeit häufiger auftreten. Die Krankheitsschwere ist insgesamt vergleichbar mit oder milder als bei früheren Omikron-Varianten.
Die Datenlage zu den aktuellen Corona-Varianten entwickelt sich dynamisch. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Informationen zur Verbreitung und Charakteristik der zirkulierenden Varianten in Deutschland.